Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos!


Ein kleiner Auszug aus dem Lebens eines Hobbyzüchters:

Unser Leben dreht sich um unsere wundervollen Möpse. Es ist schön, die kleinen Kobolde herumtollen zu sehen, Zwerge von klein auf zu begleiten und gr0ß zu ziehen. Es ist ein Fulltimejob, 24h am Tag, 365 Tage im Jahr. Als Züchter macht man sich nichts mehr daraus, dass, nachdem man geputzt hat, die Welpen von draußen herein stürmen und alles wieder umgestalten oder ein Häufchen hinterlassen. Dann macht man es halt nochmal!

Auch stehen wir öfter mal Nachts auf, um die Hunde nach draußen zu lassen, dass sie ihr Geschäft verrichten können, oder sind bei Geburten dabei. Bei größeren Würfen füttern wir auch Nachts den Welpen mit Welpenmilch von Hand zu. Es ist uns sehr wichtig, dass die Mutterhündin nicht ausgemergelt wird. Da wir nicht Barven, sondern auch Trockenfutter füttern, müssen wir nicht wie andere Züchter jeden Tag für unsere Hunde kochen, was gut ist und uns ein wenig Zeit spart, damit wir mit den Hunden spielen können. Zweimal die Woche bekommen unsere Hunde gekochtes Futter, ein wenig verwöhnen müssen wir sie ja auch!

Bei den Tierärzten haben wir eine Dauerkarte. Wir haben drei Ärzte, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, damit immer jemand zu erreichen und zur Stelle ist. Wir gehen einmal am Tag für zwei Stunden mit unserem Rudel nach draußen. Denn es ist uns wichtig, dass sich unsere Möpse austoben können und einfach mal laufen, so weit sie wollen. Unsere Hunde sind so gut erzogen, dass wir mit ihnen ohne Leine los gehen. Abends müssen wir schauen, dass wir einen guten Platz auf unserer Couch bekommen. Natürlich dürfen sie auf das Sofa. Nur nicht ins Bett, außer Manuels Nagini: Sie darf (fast) alles!

 

So, das ist ein kleiner Auszug aus unserem Leben.

Natürlich gehört da noch viel mehr dazu, als wir hier geschrieben haben.

Wir machen es wirklich gerne und hoffen, dass wir es noch lange machen können.

 

Ganz nach dem Motto von Loriot: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos!" 


Wir haben auch Rentner:

Unsere Rentner werden kastriert und bleiben bei uns. Uns ist sehr wichtig, dass auch ältere Hunde in einem Rudel leben. Links ist unser Hugo, der älteste von allen. Er ist 8 Jahre alt. Vorne liegt Nagini. Sie ist seit 2014 Rentnerin und wurde chemisch kastriert! Unser Henry alias "Dicki" ist unser größter und schwerster Mops. Er ist unser Kindergärtner und lässt alles mit sich machen. Der große Onkel aller Meran-Welpen! Er war nicht in der Zucht, denn er wurde schon mit 14 Monaten kastriert. Uns ist es ganz wichtig, dass man sieht: Es gibt bei uns auch alte Möpse. Sie sind wie alle anderen Teil unseres Lebens!